Du läufst schon — und willst dort bestehen, wo die grossen Rennen zuhause sind. Pierre Biege lebt in Albinen, trainiert seit über 700 Tagen täglich auf Walliser Trails und plant deinen Aufbau so, dass du gesund an die Startlinie kommst.
Die Walliser Alpen zählen 41 Viertausender — rund die Hälfte aller 4000er der Alpen. Dazu der Grosse Aletschgletscher (mit ~20 km der längste der Alpen, UNESCO-Weltnaturerbe), Höhenwege wie der Lötschentaler Höhenweg und Rennstrecken, die bis auf 3089 m hinaufführen. Die Saison auf den hochalpinen Trails: Ende Juni bis Oktober.
Das heisst fürs Training: lange Anstiege, brutale Abstiege, dünne Luft — und ein kurzes Fenster, in dem du oben überhaupt trainieren kannst. Wer hier bestehen will, braucht mehr als Wochenkilometer.
Angaben gemäss offiziellen Rennseiten (Stand 2026) — massgeblich sind die Veranstalter.
Bergab arbeitet die Muskulatur exzentrisch — sie bremst jeden Schritt ab. Das zerstört unvorbereitete Beine zuverlässiger als jeder Anstieg und ist der häufigste Grund, warum Läufer:innen bei Walliser Rennen einbrechen. Aufbau: exzentrisches Krafttraining, Treppen, kontrollierte Downhills mit steigender Länge.
2200 Hm am Stück (Sierre-Zinal) simulierst du nicht mit welligen Läufen. Es braucht lange, zusammenhängende Anstiege — und einen Wochen-Höhenmeter-Aufbau über Monate statt Hauruck. Im Flachland: Hügelwiederholungen, Treppen, lange Wanderungen.
An steilen alpinen Anstiegen ist zügiges Gehen oft schneller — und immer ökonomischer — als Laufen. Trainiere Hiking-Kraft bewusst mit und steuere über Herzfrequenz statt Pace: Auf 2500 m gelten andere Zahlen als im Tal.
Über 2000 m ist die Luft dünner, die Belastung höher, die Erholung langsamer. Schlaf, HRV-gesteuerte Anpassung und Krafttraining halten dich im Spiel — kein Wunder-Trainingsblock ersetzt Monate gesunden Aufbaus. Genau so coache ich.
Der Block beginnt nicht mit mehr Kilometern, sondern mit exzentrischem Krafttraining, Treppen und kontrollierten Abstiegen. Nicht länger — öfter. Wer im Flachland wohnt, verliert hier nichts: Treppen gibt es überall.
Jetzt kommen lange, zusammenhängende Anstiege dazu — gesteuert über Herzfrequenz, nicht über Pace. Und das zügige Gehen wird bewusst geübt, statt es am Renntag zum ersten Mal auszuprobieren.
Was vier Wochen bringen, ist keine Rennform: Du weisst, wie sich dein Puls am Anstieg verhält, wie lange deine Beine bergab tragen und wo dein Gehtempo schneller ist als dein Lauftempo. Die 2200 Höhenmeter von Sierre-Zinal brauchen Monate — deshalb plant ein Coaching in Blöcken, nicht in Wochen.
Der Regelfall für ein alpines Zielrennen: wöchentlicher individueller Plan (Lauf + Kraft), monatlicher 60-Minuten-Video-Call, direkter WhatsApp-Draht, HRV-basierte Anpassungen. Schlaf, Kraft, Ernährung und Kopf gehören zum Plan — nicht als Zusatzprodukt, sondern weil sonst der Aufbau kippt.
Wenn dein Ziel nicht der Berg ist, sondern die Rundenuhr: Pacing, Fueling, Schlaf- und Pausen-Setup, mentale Phasen, Race-Day-Checklisten und Crew-Briefing — das System, mit dem Pierre seine eigenen Rennen vorbereitet.
Dann fang unten an, nicht oben: Der gratis 12-Wochen-Plan «Von 0 auf 5» bringt dich in 36 Läufen auf die ersten fünf Kilometer, das Buch «Von 0 auf 5» (19.– statt 29.–) erklärt das Warum dahinter. Und wenn du erst einmal im Oberwallis regelmässig laufen willst, steht alles dazu unter Laufen im Oberwallis.
Pierre trainiert von Albinen aus täglich auf Walliser Trails — 700+ Tage Streak, 40 Runden (268 km) am Backyard Ultra. Sein Bruder Yves lief nach wenigen Wochen strukturierter Vorbereitung 28 Runden am Varner Backyard (rund 188 km), Lea kam als Nicht-Läuferin auf 33 km am Stück.
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