Natural Athletics · Trailrunning Wallis

Trailrunning
im Wallis.

Du läufst schon — und willst dort bestehen, wo die grossen Rennen zuhause sind. Pierre Biege lebt in Albinen, trainiert seit über 700 Tagen täglich auf Walliser Trails und plant deinen Aufbau so, dass du gesund an die Startlinie kommst.

Das Terrain

Härtestes Trail-Gelände
der Schweiz.

Die Walliser Alpen zählen 41 Viertausender — rund die Hälfte aller 4000er der Alpen. Dazu der Grosse Aletschgletscher (mit ~20 km der längste der Alpen, UNESCO-Weltnaturerbe), Höhenwege wie der Lötschentaler Höhenweg und Rennstrecken, die bis auf 3089 m hinaufführen. Die Saison auf den hochalpinen Trails: Ende Juni bis Oktober.

Das heisst fürs Training: lange Anstiege, brutale Abstiege, dünne Luft — und ein kurzes Fenster, in dem du oben überhaupt trainieren kannst. Wer hier bestehen will, braucht mehr als Wochenkilometer.

Zielrennen

Worauf du hier
hintrainierst.

Sierre-ZinalVal d’Anniviers31 km · 2200 Hm«Das Rennen der fünf 4000er», seit 1974
Matterhorn UltraksZermatt19–49 km · bis 3600 HmACTIVE 19 km ist ein guter Einstieg
Gornergrat Zermatt MarathonSt. Niklaus → Gornergrat42,2 km · 1944 HmUltra-Variante bis auf 3089 m
Aletsch HalbmarathonBettmeralp / Riederalp21,1 km · ~1050 Hmhöchstgelegener Halbmarathon Europas
Swiss Alps 100Fiesch, Oberwallis50–160 km · bis 10’150 Hmauch 50-km-Format
SwissPeaks TrailOberwald → Le Bouveretbis 360 km · ~25’500 Hmquer durchs ganze Wallis, mehrere Formate
Trail Verbier St-BernardVerbierbis 140 km · 8900 Hmby UTMB, mehrere Distanzen

Angaben gemäss offiziellen Rennseiten (Stand 2026) — massgeblich sind die Veranstalter.

Die vier Bausteine

So trainierst du
für alpine Trails.

1 · Downhill-Kraft

Die Abstiege entscheiden

Bergab arbeitet die Muskulatur exzentrisch — sie bremst jeden Schritt ab. Das zerstört unvorbereitete Beine zuverlässiger als jeder Anstieg und ist der häufigste Grund, warum Läufer:innen bei Walliser Rennen einbrechen. Aufbau: exzentrisches Krafttraining, Treppen, kontrollierte Downhills mit steigender Länge.

2 · Höhenmeter aufbauen

Lange Anstiege am Stück

2200 Hm am Stück (Sierre-Zinal) simulierst du nicht mit welligen Läufen. Es braucht lange, zusammenhängende Anstiege — und einen Wochen-Höhenmeter-Aufbau über Monate statt Hauruck. Im Flachland: Hügelwiederholungen, Treppen, lange Wanderungen.

3 · Pacing & Gehen

Gehen ist keine Schwäche

An steilen alpinen Anstiegen ist zügiges Gehen oft schneller — und immer ökonomischer — als Laufen. Trainiere Hiking-Kraft bewusst mit und steuere über Herzfrequenz statt Pace: Auf 2500 m gelten andere Zahlen als im Tal.

4 · Erholung & Gesundheit

Gesund ankommen

Über 2000 m ist die Luft dünner, die Belastung höher, die Erholung langsamer. Schlaf, HRV-gesteuerte Anpassung und Krafttraining halten dich im Spiel — kein Wunder-Trainingsblock ersetzt Monate gesunden Aufbaus. Genau so coache ich.

Erwartung, ehrlich

Was vier Wochen
wirklich verändern.

Woche 1 & 2
Bergab, nicht weiter.

Der Block beginnt nicht mit mehr Kilometern, sondern mit exzentrischem Krafttraining, Treppen und kontrollierten Abstiegen. Nicht länger — öfter. Wer im Flachland wohnt, verliert hier nichts: Treppen gibt es überall.

Woche 3 & 4
Anstiege am Stück.

Jetzt kommen lange, zusammenhängende Anstiege dazu — gesteuert über Herzfrequenz, nicht über Pace. Und das zügige Gehen wird bewusst geübt, statt es am Renntag zum ersten Mal auszuprobieren.

Danach
ein Werkzeugkasten.

Was vier Wochen bringen, ist keine Rennform: Du weisst, wie sich dein Puls am Anstieg verhält, wie lange deine Beine bergab tragen und wo dein Gehtempo schneller ist als dein Lauftempo. Die 2200 Höhenmeter von Sierre-Zinal brauchen Monate — deshalb plant ein Coaching in Blöcken, nicht in Wochen.

Der nächste Schritt

Was zu deinem
Trail-Ziel passt.

Empfohlen · 1:1 · online · max. 5 Plätze

Online Coaching 1:1

Der Regelfall für ein alpines Zielrennen: wöchentlicher individueller Plan (Lauf + Kraft), monatlicher 60-Minuten-Video-Call, direkter WhatsApp-Draht, HRV-basierte Anpassungen. Schlaf, Kraft, Ernährung und Kopf gehören zum Plan — nicht als Zusatzprodukt, sondern weil sonst der Aufbau kippt.

500 CHF/Mt
monatlich kündbar · Erstgespräch gratis
Zum Coaching
Selbstlernen · einmalig

Backyard-Ultra-Programm

Wenn dein Ziel nicht der Berg ist, sondern die Rundenuhr: Pacing, Fueling, Schlaf- und Pausen-Setup, mentale Phasen, Race-Day-Checklisten und Crew-Briefing — das System, mit dem Pierre seine eigenen Rennen vorbereitet.

99 CHF
einmalig · zum Durcharbeiten
Zum Programm
Noch kein Trail-Fundament?

Dann fang unten an, nicht oben: Der gratis 12-Wochen-Plan «Von 0 auf 5» bringt dich in 36 Läufen auf die ersten fünf Kilometer, das Buch «Von 0 auf 5» (19.– statt 29.–) erklärt das Warum dahinter. Und wenn du erst einmal im Oberwallis regelmässig laufen willst, steht alles dazu unter Laufen im Oberwallis.

Aus erster Hand

Pierre trainiert von Albinen aus täglich auf Walliser Trails — 700+ Tage Streak, 40 Runden (268 km) am Backyard Ultra. Sein Bruder Yves lief nach wenigen Wochen strukturierter Vorbereitung 28 Runden am Varner Backyard (rund 188 km), Lea kam als Nicht-Läuferin auf 33 km am Stück.

Häufige Fragen

Trailrunning
im Wallis.

Wann ist Trailrunning-Saison im Wallis?
Auf den hochalpinen Trails über rund 2000 m meist von Ende Juni bis Oktober — vorher liegt oft noch Schnee. Die grossen Rennen finden zwischen Anfang Juli (Gornergrat Zermatt Marathon) und September (SwissPeaks) statt. Tiefere Lagen wie die Sonnenhänge im Rhonetal sind deutlich länger laufbar, der Talboden am längsten.
Welches Walliser Trailrennen eignet sich für Einsteiger?
Kürzere Formate mit moderaten Höhenmetern: der Matterhorn Ultraks ACTIVE (19 km) oder der Aletsch Halbmarathon (21,1 km, rund 1050 Hm — dafür auf fast 2000 m Höhe). Wichtiger als die Wahl des Rennens ist die Vorbereitung: Höhenmeter und Downhill-Kraft schrittweise aufbauen.
Kann ich mich auf ein Walliser Rennen vorbereiten, wenn ich im Flachland wohne?
Ja — das ist der Normalfall in meinen Coachings, die komplett online laufen. Downhill-Kraft baust du mit exzentrischem Krafttraining und Treppen auf, Höhenmeter mit Hügelwiederholungen und langen Wanderungen. Den Rest macht kluges Pacing am Renntag.
Wie viele Höhenmeter pro Woche brauche ich für ein Rennen wie Sierre-Zinal?
Sierre-Zinal hat 2200 Hm Anstieg am Stück. Entscheidend ist weniger eine magische Wochenzahl als der schrittweise Aufbau: wiederholt lange Anstiege am Stück trainieren und die Wochen-Höhenmeter über Monate steigern, statt sie von null hochzureissen. Genau das plant ein guter Trainingsaufbau.
Warum tun beim Trailrunning die Abstiege mehr weh als die Anstiege?
Bergab arbeitet die Muskulatur exzentrisch — sie bremst dich bei jedem Schritt ab. Das verursacht mehr Muskelschäden als das Bergauflaufen und ist der häufigste Grund, warum Läufer:innen bei Walliser Rennen einbrechen. Downhill-Toleranz lässt sich gezielt trainieren.
Was bringt HRV-basiertes Training im Trail-Aufbau?
Die Herzratenvariabilität zeigt, wie erholt das autonome Nervensystem ist. Bei schlechtem Trend wird der harte Tag verschoben, bei gutem Trend das Fenster für intensive Einheiten genutzt. Gerade bei hohen Wochen-Höhenmetern senkt das Verletzungs- und Übertrainingsrisiko. Im Coaching arbeite ich mit Apple-Health- oder Garmin-Daten.
Was kostet ein Trail-Coaching bei dir?
Das Online Coaching 1:1 kostet 500 CHF pro Monat, monatlich kündbar, maximal 5 Plätze gleichzeitig: wöchentlicher individueller Plan (Lauf + Kraft), monatlicher 60-Minuten-Video-Call, direkter WhatsApp-Draht. Wer erst schnuppern will: Das kostenlose Erstgespräch dauert 15–20 Minuten.
Bietest du geführte Trailruns oder Trainingscamps im Wallis an?
Regelmässige geführte Gruppen-Trailruns biete ich aktuell nicht an. Mein Angebot: 1:1 Online-Trail-Coaching (max. 5 Plätze), das Backyard-Ultra-Programm zum Selbstdurcharbeiten für 99 CHF, der gratis 12-Wochen-Einsteigerplan und Laufanfang-Workshops in Brig. Mehrtägige Mountain Camps für Gruppen sind auf Anfrage möglich.
Was macht dich zum richtigen Coach für Trailrunning im Wallis?
Ich lebe in Albinen im Wallis und trainiere täglich auf genau diesen Trails — seit über 700 Tagen ohne Ruhetag. Als Backyard-Ultra-Läufer bin ich 40 Runden (268 km) am Stück gelaufen. Und ich coache ganzheitlich: Mein Bruder Yves lief nach wenigen Wochen Vorbereitung 28 Runden am Varner Backyard, Lea kam als Nicht-Läuferin auf 33 km.
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