Diesen Satz hören wir oft. Fast immer stimmt er nicht — er beschreibt nur, dass ein Kind bisher die falschen Aufgaben bekommen hat.

Wenn Eltern das sagen, meinen sie meistens etwas Konkretes: Der Ball geht daneben, beim Rennen ist es hinten, im Turnunterricht wird es zuletzt gewählt. Das sind alles Beobachtungen aus Situationen, in denen verglichen wird. Und Vergleich misst nur eines — wer heute schon kann, was gefragt ist.
Die verbreiteten Kindersportarten haben eine Eigenheit: Sie verlangen von Anfang an eine sehr spezielle Fähigkeit. Fussball braucht Ballgefühl, Turnen braucht Mut zum Gerät, Leichtathletik braucht Tempo. Wer die eine Sache nicht mitbringt, wirkt sofort unbegabt — obwohl er vielleicht ausgezeichnet klettert, sich hervorragend orientiert oder eine Mauer hochkommt, an der andere scheitern.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der selten ausgesprochen wird: Kinder, die etwas nicht sofort können, hören auf zu üben. Nicht weil sie faul wären, sondern weil Üben vor Publikum unangenehm ist. Aus «kann ich noch nicht» wird binnen weniger Monate «bin ich nicht». Das ist kein Talentproblem, das ist ein Motivationsproblem.

Bei uns gibt es keine Rangliste, keine Zeitmessung und keine Position, auf die jemand gestellt wird. Es gibt Hindernisse und die Frage, wie man hinüberkommt. Ob ein Kind die Mauer im ersten oder im zwanzigsten Versuch schafft, sieht niemand ausser ihm selbst — und genau das nimmt den Druck raus, der das Üben verhindert hat.
Dazu kommt die Breite. Balancieren, klettern, springen, rollen, werfen, fangen, ziehen, stossen, laufen, fallen: Zehn Bewegungsformen statt einer. Fast jedes Kind ist in mindestens einer davon gut, und diese eine Erfahrung trägt es in die anderen neun hinein.
Der wirksamste Satz, den Eltern nach ein paar Wochen sagen, lautet nicht «es ist sportlicher geworden». Er lautet «es traut sich jetzt mehr zu». Das ist die eigentliche Veränderung — und sie zeigt sich zuerst ausserhalb des Trainings: auf dem Pausenplatz, beim Klettern im Wald, beim Radfahren.
Die erste Stunde ist gratis, und niemand muss dabei irgendetwas beweisen. Wer nach 90 Minuten findet, es passe nicht, geht ohne Kosten wieder.
Probetraining buchenNein. Der Aufbau beginnt bei jedem Kind auf seinem Niveau — bei den Grundlagen wie sicher landen, abrollen, balancieren. Genau diese Grundlagen fehlen den meisten, auch den scheinbar sportlichen Kindern.
Wir arbeiten in Gruppen mit zwei Coaches und teilen die Kinder nach Aufgabe, nicht nach Können. Es gibt keine Situation, in der ein Kind vor der ganzen Gruppe etwas vorführen muss.
Ab 6 Jahren. Die Kinderklasse geht bis 12, ab 10 Jahren steht zusätzlich die Jugendklasse offen. Entscheidend sind Reife und Niveau, nicht das Geburtsjahr.
In Brig, jeden Mittwoch von 16.45 bis 18.15 Uhr. Klassen in Visp (Dienstag) und Leuk (Donnerstag) sind geplant.
Welches Angebot, welche Frage — schreib uns. Wir antworten persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Für eine Probelektion nutze den „Probetraining"-Button bei der Klasse.
Schreib uns direkt — wir melden uns innert 24h zurück.