Zwei Wege in Brig: der Mittwochabend in gemischter Gruppe oder die Erwachsenenklasse am Morgen. Beide ohne Vorkenntnisse, ohne Wettkampf und ohne Verein.

Die meisten Erwachsenen, die anfangen, sagen denselben Satz: «Eigentlich zu spät, oder?» Nein. Was sich mit den Jahren ändert, ist die Erholungszeit — nicht die Fähigkeit, etwas Neues zu lernen. Und der Einstieg ist derselbe wie bei einem Kind: fallen, landen, balancieren.
Mittwoch, 18.25 bis 19.55 Uhr. Die Abendklasse ist ab 10 Jahren offen und nach oben nicht begrenzt. Ältere Jugendliche und junge Erwachsene trainieren dort zusammen. Das ist in der Parkourszene der Normalfall: Getrennt wird nach Aufgabe, nicht nach Geburtsjahr, und wer weiter ist, arbeitet an schwierigeren Varianten derselben Bewegung.
Der Morgen, 9.00 bis 10.30 Uhr. Die Erwachsenenklasse ist bewusst ruhiger: Kraft, Mobilität, Koordination. Für alle, deren Morgen ihnen gehört — Eltern nach dem Schulstart, Schichtarbeitende, Selbständige, Pensionierte.
Keine Zeitmessung, keine Rangliste, keine Übung, die alle gleichzeitig machen müssen. Stattdessen Aufgaben mit mehreren Lösungen und der Freiheit, bei der eigenen zu bleiben, bis sie sitzt. Die ersten Wochen bestehen zu einem guten Teil aus Fallen und Landen — die unspektakulärste und mit Abstand nützlichste Fähigkeit im ganzen Programm.
Und ja, es tut am nächsten Tag weh. Meistens an Stellen, von denen man nicht wusste, dass es dort Muskeln gibt.

Weil es das Gegenteil von Isolation ist. Im Fitnesscenter trainiert man einzelne Muskeln an Geräten, die eine Bewegung vorgeben. Beim Parkour trainiert man Bewegungen, die zusammenhängen: ziehen, stützen, springen, landen, klettern, balancieren. Der Leitsatz dahinter ist über hundert Jahre alt und stammt von Georges Hébert — stark sein, um nützlich zu sein.
Die erste Stunde ist gratis, und niemand schaut zu, wie du sie überstehst. Komm einmal vorbei und entscheide danach.
Probetraining buchenNein. Was sich mit dem Alter ändert, ist die Erholungszeit, nicht die Lernfähigkeit. Der Aufbau beginnt bei allen gleich: fallen, landen, balancieren. Wie hoch und wie weit jemand geht, entscheidet er selbst.
In der Parkourszene ist das der Normalfall — es wird nach Aufgabe getrennt, nicht nach Alter. Erwachsene sind dort Teilnehmende wie alle anderen, nicht Hilfscoaches, und die Gruppe bleibt zusammen.
Dann fängst du dort an, wo du stehst. Es gibt keine Zeitmessung, keinen Vergleich und keine Übung, die alle gleichzeitig machen müssen.
Die Abendklasse am Mittwoch kostet 85.– im Monat, ermässigt 70.– für Schüler, Studierende und Lernende. Die Erwachsenenklasse am Morgen kostet 85.– im Monat, mit 10er-Karte zu 300.– und Einzeleintritt zu 40.–. Die Probelektion ist gratis.
Bequeme Kleidung, die dreckig werden darf, flache Turnschuhe und eine Trinkflasche. Sonst nichts.
Welches Angebot, welche Frage — schreib uns. Wir antworten persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Für eine Probelektion nutze den „Probetraining"-Button bei der Klasse.
Schreib uns direkt — wir melden uns innert 24h zurück.